Denni

Denni Petrat, Jg. 1957, Kölnerin – Akkordeon, Ukulele, Gesang

Im Alter von neun Jahren reiste Denni zum ersten Mal mit ihren Eltern an die ligurische Küste zu einer befreundeten italienischen Familie. Dort lernte klein Denni Oma Lupo kennen und lieben. Oma Lupo nahm Denni eines Abends mit an den Hafen. An jenem lauen Sommerabend saßen viele Menschen vor den kleinen Trattorien und Osterien.

Plötzlich holte ein alter Mann, aus einem großen schwarzen Koffer ein Akkordeon heraus, schnallte es um und fing an zu spielen. Er spielte italienische Lieder voller Leidenschaft und Freude, laut, leise, schnell, getragen, melancholisch. Die Leute verstummten in ihren Gesprächen und begannen zu singen und zu tanzen. In diesem Moment war Denni völlig klar: “Das ist mein Instrument und solche Lieder möchte ich spielen“.

Zurück in Deutschland bettelte sie so lange bei ihren Eltern, bis sie endlich ein halbes Jahr später ihr erstes, kleines Akkordeon in den Händen hielt und ihre erste Unterrichtsstunde antrat. Es folgten 5 Jahre Unterricht, in denen Sie sich tapfer durch Schneewalzer, La Paloma, diverse Ouvertüren und Polkas kämpfte. Bis sie entschied: „Keine Noten mehr, ich will Lieder aus aller Welt nach Gehör spielen, das was ich in den Straßen von Köln bei den Italienern, Portugiesen, Türken und all den anderen Menschen aus aller Herren Länder höre“.

So entwickelte sich im Laufe der Jahre ein großes Repertoire internationaler Musik, immer persönlich interpretiert und arrangiert. Weltmusik ist für sie „Musik, bei der das Herz aufgeht“.